Kranführerschein 2023 - Intensive Lern- und Ausbildungswoche bei der FF Gmunden

Voraussichtlich im Sommer 2023 soll das neue WLF K2 (Wechselladefahrzeug mit Kran) an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gmunden ausgeliefert werden. Für den Betrieb des Krans ist - aufgrund der Größe – der sog. Kranführerschein vorgeschrieben. Dieses Fachwissen muss man sich in einem Kurs mit abschließender Prüfung aneignen.

Ein neues Einsatzfahrzeug bringt nicht nur neue Möglichkeiten, sondern auch neue An- und Herausforderungen an die Feuerwehr. So muss rund um die Uhr entsprechend geschultes Personal zur Verfügung stehen, um im Einsatzfall auch sicher arbeiten zu können. Bereits vor dem Beschluss, ein solches Kranfahrzeug an zu kaufen, wurde die Bereitschaft innerhalb der Mannschaft, den Kranführerschein abzulegen, erhoben. Aufgrund der positiven Rückmeldungen und der großen Anzahl an interessierten Mitgliedern versuchte die Feuerwehr, einen eigenen Kurs zu Stande zu bringen. Mit dem Wifi Gmunden fand man hier einen Partner, der sich um die Umsetzung kümmerte.

 

Straffer Lehrplan in der Kurswoche

In der Woche von 16. Bis 21 Jänner 2023 drückten insgesamt 21 Kameradinnen und Kameraden jeden Tag von 17 bis 22 Uhr die Schulbank, zusätzlich standen am Freitagnachmittag und Samstagvormittag Praxiseinheiten am Kursplan. Ab Samstagmittag galt es dann die Prüfung bei den beiden Trainern des Wifi OÖ abzulegen. Dank der guten Vorbereitung von Ing. Johann Immervoll bestanden alle Kandidaten die Prüfung und besitzen nun die Berechtigung, einen Ladekran zu bedienen.

„Als Kommandant macht es mich stolz, dass unsere Kameradinnen und Kameraden bereit sind, neue Aufgaben und Herausforderungen übernehmen. Dass sie neben dem „normalen“ Feuerwehrbetrieb eine ganze Woche jeden Abend opfern, um den Kranführerschein zu erlangen, spricht für die Motivation und Einsatzbereitschaft in unserer Feuerwehr. Dieser Führerschein ist aber nur der erste Schritt, auch nach der Auslieferung des WLF-K2 wird jeder Kranfahrer zusätzlich noch viel Zeit aufbringen müssen, bis wir das Fahrzeug sicher in Einsatz bringen können. Dafür möchte ich mich bei allen aufs herzlichste bedanken!“ so Gerald Kahrer.