Übung Nebellöschsystem

Bei dieser Übung war das Thema Brand in einem Wohnhaus. Mit zwei Fahrzeugen fuhr jeweils ein Löschzug FF Gmunden zu dem Übungsobjekt. Das Abbruchhaus wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt, dadurch war eine realitätsnahe Übung mit gefüllten Schläuchen möglich. Bei einer solchen "nassen" Übung sind alle Bewegungsabläufe noch besser zu üben, wie sie auch im Einsatzfall gefordert sind. 

 

Als das Übungsziel erreicht war, wurde gleich noch eine Schulung an einem neuen Gerät der Feuerwehr Gmunden angehängt. Das Nebellöschsystem besteht aus drei Stahllanzen die mit einem beiliegenden Hammer durch Wände geschlagen werden und anschließend durch diese Wasser entweder in weitem Winkel oder gebündelt in den Raum eingebracht wird. Mit diesem System können in einem Raum die Rauchgase gekühlt werden oder einzelne Brandabschnitte geschützt werden. Ein weiterer Vorteil ist es, dass der Selbstschutz für die arbeitenden Kameraden hoch ist, da besonders gefährliche Räume nicht betreten werden müssen. 

 



GSF Fahrzeug - FF Puchheim

Am 9. März besuchte das gefährliche Stoffe – Fahrzeug (GSF) im Rahmen der wöchentlichen Schulung die FF Gmunden. Das GSF ist ein Stützpunktfahrzeug des OÖ Landesfeuerwehrverbandes und ist bei der Feuerwehr Puchheim stationiert. Zur Verwendung kommt es bei Einsätzen mit Gefahrgut wie es bei Verkehrsunfällen, technischen Einsätzen bei Firmen und Krankenhäusern aber auch in jedem Haushalt vorkommen kann. Neben einem Vortrag über gefährliche Stoffe und die taktische Vorgehensweise bei solchen Einsätzen wurde von den Kameraden der FF Puchheim das Fahrzeug mit seiner vielfältigen Ausrüstung präsentiert. Das Kennenlernen der Gerätschaften ist wichtig für die Gmundner Florianis, da bei Gefahrguteinsätzen zwar die Puchheimer Kameraden mit dem Fahrzeug anrücken und unterstützen aber viele Tätigkeiten von uns mit deren Ausrüstung ausgeführt werden.

 



"Arbeiten mit der Rettungsplattform, Warn- und Messgeräte, Wärmebildkamera & Schlauchanhänger"

so die Themen der Winterschulung am 23. Februar 2017. An drei Stationen konnten die Kameradinnen und Kameraden der FF Gmunden mit diesen Gerätschaften  in Ruhe und unter fachkundiger Anleitung arbeiten und so den sicheren und richtigen Umgang verbessern und vertiefen, um im Einsatzfall rasch helfen zu können.



Zutritt verschaffen zu gefährdeten Personen

 

Im Zuge der Winterschulungen bei der Feuerwehr Gmunden fand am 09.Februar 2017 in einem Objekt in der Georgstraße eine Ausbildung statt. Im Rahmen dieser konnten die Mitglieder unterschiedliche Möglichkeiten austesten, um zu einer verletzten oder durch Brand in Gefahr geratenen Person in versperrte Räumlichkeiten einzudringen. Vom möglichst schonenden und beschädigungslosen Öffnen einer Türe mittels Spezialwerkzeugen über das Aufbrechen dieser mit einem hydraulischen Zylinder bis zum Schneiden von Zugangsöffnungen in Ziegelwände wurde alles ausprobiert. Herr Pomayr vom SPS-Schlüsseldienst erklärte den interessierten Kameraden das möglichst schonende aber rasche Öffnen einer Türe, um sie später wieder verschließen zu können wie dies bei Assistenzeinsätzen für das rote Kreuz oft notwendig ist.